AB Keramik AG
„Computer müssen einfach laufen“
Die IT bei der AB Keramik AG in Neuendorf war über Jahre gewachsen.
Server, Programme und Telefonie liefen seit langer Zeit praktisch unverändert weiter. Vieles funktionierte noch – manches aber nur noch mit Workarounds und viel Pragmatismus im Alltag.
«Man schiebt das Thema halt raus, solange es irgendwie noch läuft.»
Ein Satz, den wohl viele KMU kennen.
Denn im Alltag gibt es oft Wichtigeres:
Kunden beraten, Offerten schreiben, Aufträge koordinieren oder schnell noch etwas im Lager organisieren.
Und genau so arbeiten auch Conny und Mario Muzarelli.
Conny & Mario Muzzarelli
Die beiden führen die AB Keramik gemeinsam – einen Familienbetrieb mit Ausstellung, Lager, Beratung und engem Kundenkontakt. Während Mario sich vor allem um Verkauf, Sortiment und Einkauf kümmert, hält Conny im Hintergrund vieles zusammen:
Administration, Organisation, Kundendienst, Social Media und eigentlich alles dort, wo gerade jemand gebraucht wird.
«Wenn wir das machen, dann zusammen.»
Diesen Entscheid haben die beiden vor vier Jahren gefällt, als die Geschäftsübernahme im Raum stand. Und genau so funktioniert heute auch ihr Alltag:
pragmatisch, flexibel und nah am Kunden.
Die IT hingegen passte irgendwann nicht mehr zu den Anforderungen des Betriebs.
Die Firma war kleiner geworden, die Infrastruktur dahinter aber immer noch unnötig komplex – und alt.
Homeoffice war praktisch unmöglich, E-Mails machten Probleme und viele Prozesse liefen noch sehr manuell.
Rainer (Head of Work!Point by it-helppoint) habe die alte Serverlandschaft mit einem gewissen Staunen angeschaut, erzählt Mario lachend. Vieles sei über Jahre gewachsen und irgendwann einfach nicht mehr passend gewesen für die Anforderungen eines modernen KMU.
Und trotzdem:
Im Alltag arbeitet man weiter. Irgendwie.
Denn die Realität in vielen KMU ist nicht:
«Wir brauchen die modernste IT.»
Sondern: «Computer müssen einfach laufen.»
Genau das sei der Punkt gewesen, sagt Conny.
Sie seien keine IT-Leute. Sie wollten sich nicht ständig Gedanken machen müssen, warum etwas nicht funktioniere oder welches System jetzt wieder Probleme mache.
Denn wenn die IT nicht funktioniert, fehlt plötzlich Zeit für das eigentliche Geschäft. Und Zeit ist meistens das Wertvollste überhaupt.
Der eigentliche Wendepunkt kam im Sommer 2025 während der Betriebsferien.
Die Laptops wurden mitgenommen, man wollte auch unterwegs erreichbar bleiben. Doch die Verbindungen funktionierten nur teilweise, der Zugriff aufs System war instabil und vieles wurde plötzlich mühsam.
«Dann haben wir gesagt: Jetzt müssen wir wirklich etwas machen.»
Über ihre Treuhänderin kamen Conny und Mario schliesslich zu it-helppoint. Eigentlich zuerst wegen eines neuen Systems. Doch schnell wurde klar:
Es ging nicht einfach um neue Geräte oder eine modernere Telefonanlage.
Es ging um eine stabile Grundlage.
Eine IT, die im Alltag unterstützt, statt zusätzlichen Aufwand zu verursachen.
«Mir hat einfach gefallen, dass das Gesamtpaket stimmt.»
Besonders wichtig war den beiden dabei aber nicht nur die Technik.
Sondern das Gefühl, ernst genommen zu werden.
Denn genau das hätten sie früher oft anders erlebt.
Wenn etwas nicht funktionierte, musste man telefonieren, Mails schreiben und mehrfach nachfragen – und hatte trotzdem häufig das Gefühl, eher ein Störfaktor zu sein.
«Man fühlt sich ernst genommen.»
Gerade für kleine Unternehmen sei das enorm wichtig.
Nicht jedes Problem sei gross.
Aber manchmal reichen fünf Minuten Unterstützung, damit der ganze Arbeitstag wieder funktioniert: Ein Druckerproblem. Eine Verbindung. Ein kurzer Fehler.
«Auch die Hemmschwelle, Unterstützung zu holen, sei heute kleiner geworden.
Früher schwang oft mit:
«Das kostet jetzt wieder extra.»
Mario sagt lachend, dass man sich fast zuerst daran habe gewöhnen müssen, einfach anzurufen, wenn etwas nicht funktioniert.
«Du meldest dich einfach – und es wird dir geholfen.»
Genau dieses Gefühl gebe im Alltag enorm viel Sicherheit.
Heute arbeitet die AB Keramik mit einer modernen Basislösung.
Die Telefonie läuft flexibel über Teams, von zuhause oder unterwegs kann auf wichtige Daten zugegriffen werden und die Infrastruktur ist deutlich stabiler geworden.
Wenn Mario im Lager steht oder Kunden in der Ausstellung berät, kann er Anrufe direkt übers Natel entgegennehmen. Wenn Conny zuhause bei den Kindern ist, kann sie trotzdem schnell einen Geschäftsanruf übernehmen oder etwas organisieren.
«Mit dem Natel bist du einfach viel flexibler.»
Die neue Basis schafft aber nicht nur Stabilität, sondern öffnet auch neue Möglichkeiten.
Denn einiges läuft bei der AB Keramik heute noch manuell und auf den alten Server kann im Moment noch nicht verzichtet werden.
Das Potenzial sehen beide klar.
QR-Codes, digitale Lagerprozesse, mobile Geräte oder vereinfachte Abläufe – vieles sei heute überhaupt erst denkbar geworden.
«Jetzt haben wir endlich eine stabile Grundlage.»
Und genau darum geht es letztlich.
Nicht um möglichst komplizierte IT.
Nicht um Technik um der Technik willen.
Sondern darum, den Kopf fürs eigentliche Geschäft frei zu haben.
Damit mehr Zeit bleibt für das, was wirklich zählt:
Kunden beraten, Projekte begleiten und das eigene Unternehmen weiterentwickeln.
Gute IT fällt im besten Fall gar nicht auf.
DANKE!…
an Conny und Mario Muzarelli für die offenen Einblicke in ihren Alltag und das Vertrauen in unsere Zusammenarbeit.
Wir freuen uns, die AB Keramik weiterhin auf ihrem Weg zur Einfachheit begleiten zu dürfen.
AB Kermaik AG
Dorfstrasse 187
4623 Neuendorf
www.ab-keramik.ch
Interview vom 23.04.2026 mit:
Fotos von Ela Schaich – Photography
Gemeinsam umgesetzt: Work
Point, Teams!Voip Telefonie, Flat-Rae Support
WEITER Ein!Blicke
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